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10 Tipps fürs Sprachenlernen

   
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Lesen Sie die speziell vorbereiteten Texte. Die Texte müssen 1 zu 1 übersetzt worden sein (das nennt man auch "dekodieren"), um die Struktur der Zielsprache intuitiv zu erfassen.

PDF [266 KB] mit einem Beispiel zur Dekodierung.
:: Tipp 1
   
   
Hören Sie die Sprache vom Tonträger, ideal im Auto oder mit Kopfhörern in öffentlichen Verkehrsmitteln auf dem Weg zur Arbeit oder nach Hause, jedenfalls in "toten Zeiten", bei denen Sie keine Freizeit opfern. 5 bis max. 10 min. einmal pro Tag reichen aus, selbst unaufmerksames Hören nutzt, da Sie "subliminal", sprich unbewusst, lernen können. :: Tipp 2
   
   
Lauschen Sie den speziell vorbereiteten, langsam und deutlich gesprochenen Dialogen und sprechen Sie sie nach, in den dafür eingebauten Pausen. So macht es die Mutter intuitiv mit dem Kind, sie spricht langsam und deutlich und fordert es zum Nachsprechen auf (das Hörverständnis authentischer, komplizierter und schnellerer Dialoge werden Sie in einer zweiten Phase aufbauen).

Üben Sie die fremden Laute hemmungslos! Benutzen Sie sie am besten spielerisch mit Freunden, Kollegen, Familienangehörigen (dabei ruhig übertreiben wie Theater-Schauspieler). Ganz hervorragend sind Selbstgespräche, so wie bei Kindern, die allein spielen.
:: Tipp 3
   
   
Durch das wiederholte Hören lernen Sie absolut automatisch und mühelos auswendig (eine leider im Verruf geratene, aber hochwertige und unverzichtbare geistige Leistung). :: Tipp 4
   
   
Assoziieren Sie schwierige Vokabeln mit visuellen und auditiven Elementen (z.B. das italienische "altrettanto" - gleichfalls - klingt wie "alte Tante"). Dabei werden die Wörter durch Fantasie, Kreativität und Gefühle im Unterbewusstsein "verankert". :: Tipp 5
   
   
Bauen Sie zuerst Ihren passiven Wortschatz auf: Man sollte nicht zu früh sprechen, sondern erst wenn man "so weit ist" (dabei auf die inneren Signale achten: "Habe ich Lust zu sprechen?") ohne Druck und ganz individuell, so wie es Kleinkinder tun. :: Tipp 6
   
   
Normalerweise trainieren Sie den Wortschatz in vertrauten, zusammenhängenden Dialogen, aber rufen Sie öfter einzelne Vokabeln ab, die nicht hängen bleiben wollen und benutzen Sie dabei Ihre eigene Assoziationen. :: Tipp 7
   
   
Behandeln Sie Grammatik wie Wortschatz, oder kennen Sie eine Mutter, die dem Kind Grammatikunterricht erteilt? Bei Erwachsenen macht es auch Sinn, auf extrem vereinfachte "bildhafte" Grammatik-Schemata zurückzugreifen. :: Tipp 8
   
   
Gehen Sie auf die "Jagd": Suchen Sie Begriffe, Gesten, Laute, Klänge, Gerüche aus der Zielkultur in Ihrer eigenen Umgebung, bei "Ihrem Italiener", im Urlaub, im Beruf. Sammeln Sie alles und stecken Sie es in Ihre "Schatzkiste": Legen Sie eine persönliche Lernkartei an. :: Tipp 9
   
   
Suchen Sie den Kontakt mit Menschen, die ihre Fremdsprache sprechen (dem Kellner, dem Touristen, dem Kollegen, dem Nachbarn, dem Sitznachbarn im Flugzeug) und arbeiten sie mit allen möglichen "authentischen" Materialien: Zeitungen, Bücher, Plakaten, Zeitschriften, Lieder, Hörbücher, Radiosendungen und Filme (ideal sind DVDs mit ihrer interaktiven Vielfalt an Kombinationen, in OF oder synchronisiert, mit und ohne Untertiteln, usw.). :: Tipp 10
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